Melis Geschichte

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Meli, Nahaufnahme Portrait, warmes natürliches Licht, freundlicher direkter Blick in die Kamera
Melis Geschichte

Bevor ich zuhören konnte, musste ich selbst erst gehört werden wollen.

Die Geschichte hinter MigraNovis beginnt nicht mit Migräne. Sie beginnt mit einem Satz, den ich nie wieder vergessen habe, und einem Weg, der mich über zehn Jahre im Gesundheitswesen, ein eigenes Burnout und unzählige Weiterbildungen genau dahin geführt hat, wo ich heute stehe.

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Symbolbild Labor/Gesundheitswesen der 2000er – Blutproben, Mikroskop oder Meli in früheren Berufsjahren, ruhige gedeckte Farben
KAPITEL 01

Wie ich lernte, auf den Körper zu hören

Meine Geschichte beginnt nicht in einem Coaching-Raum, sondern in einem Labor. Mit Anfang zwanzig habe ich als medizinisch-technische Assistentin gearbeitet, habe Blutproben ausgewertet, Befunde sortiert und jeden Tag aufs Neue gesehen, wie viel ein Körper eigentlich erzählt, wenn man bereit ist, genau hinzusehen.

Ein paar Jahre später kam das Qualitätsmanagement dazu, eine Aufgabe, bei der es im Grunde nur um eines ging: Prozesse so sauber und nachvollziehbar zu gestalten, dass am Ende kein einziges Detail verlorengeht. Es war eine stille, sehr strukturierte Zeit, und ich habe damals nicht geahnt, dass genau diese Jahre mich später einmal retten würden, weil ich gelernt hatte, wie man in einem komplizierten System nicht die Übersicht verliert.

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Warme, intime Aufnahme – Meli mit ihrem Sohn, Händchenhalten oder ruhiger gemeinsamer Moment, kein klinisches Motiv, viel Nähe und Geborgenheit
KAPITEL 02

Als das Leben mehr wollte, als ich zu geben hatte

2014 kam mein Sohn zur Welt, und mit ihm kam eine gesundheitliche Herausforderung, die unser Familienleben von einem Tag auf den anderen komplett auf den Kopf gestellt hat. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon zehn Jahre im Gesundheitswesen tätig, kannte Kliniken von innen, kannte Befunde, kannte den Ton, in dem dort miteinander gesprochen wird, und trotzdem saß ich plötzlich selbst auf der anderen Seite des Tisches und merkte, wie wenig all dieses Wissen half, wenn man mittendrin steckt statt danebenzustehen.

Ich habe versucht, allem gerecht zu werden, dem Job, der Familie, der eigenen Gesundheit, immer mit dem Gefühl, dass es noch irgendwie zu schaffen sei, wenn ich mich nur genug anstrenge. Als alleinerziehende Mutter gab es niemanden, der eingesprungen ist, wenn ich selbst an meine Grenzen kam, und irgendwann bin ich in ein Burnout geschlittert, das mir am Ende mehr über mich selbst beigebracht hat als jede Fortbildung, die ich je gemacht habe.

Wenn du nicht gehört wirst, dann höre ich dir zu.

Aus all den Arztterminen ist mir vor allem ein Satz geblieben, den ich immer wieder gehört habe, obwohl es mir sichtlich nicht gutging: Es sei doch alles in Ordnung. War es nicht. Aber erst als ich verstanden habe, dass dieser Satz nicht das Ende meiner Geschichte war, sondern ihr eigentlicher Anfang, wurde aus einer sehr schweren Zeit langsam eine Haltung, die mich bis heute trägt.

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Meli bei einer Weiterbildung, im Gespräch mit Klientin/Klient oder während einer Coaching-Session, aktiv und konzentriert
KAPITEL 03

Der Weg zurück ins Gesundheitswesen, dieses Mal auf meine Weise

2020 habe ich mich zur Ernährungsberaterin ausbilden lassen, weil ich endlich verstehen wollte, was auf dem Teller wirklich mit dem zu tun hat, was im Körper passiert. Ein Jahr später kamen die Fitness-Trainer-Lizenz, die Ausbildung zur Personal Trainerin und die ersten Schritte Richtung Health Coaching dazu, 2022 folgte die medizinische Fitness-Trainerin, 2023 die Posturologie, bei der es darum geht, wie Haltung, Fußstellung und Nervensystem miteinander sprechen, ganz ohne dass man es bewusst merkt.

Und 2024, nach einem sehr intensiven Mentoring-Programm für funktionelle Medizin bei Dr. Christian Burghardt, wurde ich zertifizierte Therapeutin für funktionelle Medizin, offiziell sogenannte Causa-Logica-Therapeutin: jemand, die eben nicht beim Symptom stehen bleibt, sondern so lange nach der eigentlichen Ursache sucht, bis wirklich etwas gefunden ist, das sich verändern lässt.

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Meli und Alex gemeinsam, z.B. beim Podcast-Aufnehmen oder in einem lockeren Gesprächsmoment, authentisch statt gestellt
KAPITEL 04

Wie aus zwei Geschichten MigraNovis wurde

MigraNovis ist genau an dem Punkt entstanden, an dem meine eigene Geschichte auf eine andere getroffen ist. Ich hatte Alex erst wenige Wochen zuvor kennengelernt, und als er mir zum ersten Mal wirklich offen von seiner Migräne erzählt hat, von der Aura, von den Momenten, in denen ihm buchstäblich die Sprache genommen wurde, habe ich in seiner Geschichte etwas wiedererkannt, das mir selbst sehr vertraut vorkam.

Migräne kenne ich nicht aus eigener Erfahrung, aber das Gefühl, mit den eigenen Symptomen nicht wirklich gehört zu werden, kenne ich sehr genau, und genau an dieser Stelle haben Alex und ich gemerkt, dass wir gemeinsam etwas aufbauen wollen, das es in dieser Form noch nicht gibt: fachlich fundiert und gleichzeitig so nah an den Menschen, wie es nur geht, wenn zwei ganz unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen.

Meine Haltung

Was ich dir mitgeben möchte

Wenn du heute bei MigraNovis auf mich triffst, dann triffst du jemanden, die zehn Jahre im Gesundheitswesen gearbeitet hat, bevor sie überhaupt angefangen hat, andere Menschen zu begleiten, die ihre eigene Krise durchlebt hat, bevor sie zur Expertin wurde, und die bis heute genau weiß, wie es sich anfühlt, wenn einem niemand richtig zuhört. Genau deshalb höre ich dir zu, ernsthaft und ohne Zeitdruck, ohne dir das Gefühl zu geben, du müsstest deine ganze Geschichte in fünf Minuten erzählen.